Samstag, 13. Januar 2018

Buchrezension: Stalker - Luise Voss & Mark Edwards

Stalker - Luise Voss & Mark Edwards (*Werbung)

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal und dem btb Verlag zur Verfügung gestellt. Dafür möchte ich mich nochmal herzlichst bedanken.

Allgemeine Informationen:

Titel: Stalker
Autor: Louise Voss & Mark Edwards
Verlag: btb Verlag
Seitenanzahl: 417
Taschenbuch: 9,99 Euro

Klappentext:

Die Frau, für die ich sterben würde.

Es ist Liebe auf den ersten Blick.  Noch niemals hat Alex so für eine Frau empfunden. Siobhan, seine Dozentin aus dem Schreibkurs, ist einfach perfekt. Er muss sie für sich gewinnen. Nur wie? Zweifellos würde er alles für sie tun. Bis plötzlich eine junge Frau tot vor ihrem Haus liegt...

Die Frau, für die ich töten würde.

Rezension:

Die Geschichte wird mit Tagebucheinträgen von den Hauptprotagonisten Siobhan und Alex erzählt, was eine interessante Erzählweise ist, jedoch für einen Thriller in meinen Augen unpassend ist. Dadurch bekommt man zwar einen ziemlich persönlichen Einblick in die Charaktere, doch dabei geht auch die düstere Atmosphäre verloren, die hier größtenteils nicht gegeben ist.

Natürlich gab es Passagen, in denen es sehr spannend wurde und dieser Nervenkitzel entstand aber diese waren leider viel zu kurz und selten. Somit hatte ich nicht das Gefühl, als ob ich einen richtigen Thriller lesen würde. Manchmal war es mir mit der Sehnsucht nach Liebe von den Protagonisten etwas zu viel, sodass ich stellenweise das Gefühl hatte, als ob ich einen New Adult Roman lesen würde.

Der Schreibstil ist flüssig und hat mir gefallen, doch auch dieser kann mir nicht wirklich diesen Nervenkitzel, den ich so sehr liebe, vermitteln. Bis zu der siebzigsten Seite fiel es mir schwer, mich in diesem Buch reinzufinden, da ich von den Tagebucheinträgen und den anfangs oberflächlichen Ansichten der Figuren verwirrt war. Doch im Verlaufe der Geschichte entwickeln sich die Charaktere in interessante und unvorhersehbare Richtungen, die mich äußerst angesprochen haben.  Gerne hätte ich mehr über die Vergangen heit von Siobhan und vor allem Alex erfahren, da diese in meinen Augen sehr viel Potential hatte.

Stellenweise war "Stalker" etwas langatmig, was mich aber nicht sonderlich gestört hat, da ich wissen wollte, wie es weitergehet. Die letzten fünfzig Seiten waren wirklich überraschend und zu Anfang des Buches nicht vorstellbar. Trotzdem war es mir etwas zu konstruiert, was an zu schnellen Handlungen der Figuren liegt, die ich nicht nachvollziehen konnte.

Fazit

"Stalker" konnte mich durchaus unterhalten und hat mir Charakterentwicklungen, die ich mit Interesse verfolgt habe, geboten. Dabei hat mir aber die allgemeine düstere Atmosphäre gefehlt, die in meinen Augen einen großen Einfluss auf einen guten Thriller hat.

Rating

3/5💜

Habt ihr "Stalker" schon gelesen? Wie fandet ihr dieses Buch? Kennt ihr andere Bücher über Stalking, die ihr empfehlen könnt?

Eure Soul of Letters


Dienstag, 9. Januar 2018

Buchrezension: Illuminae - Jay Kristoff & Amie Kaufman

Illuminae - Jay Kristoff & Amie Kaufman


Allgemeine Informationen: 

Titel: Illuminae - Die Illuminae Akten_01
Autor: Jay Kristoff & Amie Kaufman
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seitenanzahl: 608 
Gebundene Ausgabe: 19,95 Euro

Inhalt:

 Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.

Rezension:

Nach dem ich das Buch gelesen habe, war ds erste, was ich gesagt habe: "Wow. Einfach nur wow."
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern können und ich konnte es kaum aus der Hand legen, was sich aber aufgrund der Schule leider trotzdem ereignen musste. Obwohl die Geschichte durch Akten erzählt wurde, baute sich trotzdem Spannung und vor allem Lebendigkeit auf. Zwischendurch hatte ich vermehrt das Gefühl, als ob ich einen Film gucken bzw. lesen würde.

Figuren wie Ezra oder die künstliche Intelligenz AIDAN waren einfach nur genial und sehr unterhaltend. Die Liebesgeschichte war keineswegs zu stark im Vordergrund und hat mich an vielen Stellen berührt. #ishipthem

Die Handlung ist actionreich und enthält viele Fragen der Moral als auch philosophische Gedankengänge, die mir sehr gefallen haben. Es gibt ein Zitat, was mir so sehr gefallen hat, dass ich die Tage danach immer wieder daran denken musste. Ich werde es jetzt hier nicht einfügen, da es ein halber Spoiler ist und ich niemandem den Spaß verderben möchte.

Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich nur Gutes über "Illuminae" gehört, was meine Erwartungen natürlich automatisch nach oben gekurbelt hat. Doch trotz allem hat das Buch meine Erwartungen sogar übertroffen und mir hervorragende Lesestunden geliefert, die ich ganz bestimmt nicht so schnell vergessen werde. Für mich ist dieses Werk ein ganz klares Jahreshighlight und ich kann es kaum erwarten bis ich den zweiten Teil in den Händen halten werde.

Rating:

5/5💜

Was ist denn euer Jahreshighlight 2017? Etwa auch "Illuminae"? Habt ihr das Buch denn schon gelesen? Schreibt es doch gerne in die Kommentare!


Eure Soul of Letters

Freitag, 5. Januar 2018

Buchrezension: Die 7 Farben des Blutes - Uwe Wilhelm

Die 7 Farben des Blutes - Uwe Wilhem (*Werbung)

 


Dieses Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal und dem Blanvalet-Verlag zur Verfügung gestellt. Dafür möchte ich mich nochmal herzlichst bedanken.

Allgemeine Informationen:

Titel: Die 7 Farben des Blutes
Autor: Uwe Wilhelm
Verlag: Blanvalet
Seitenanzahl: 480
Broschiert: 9,99 Euro

Klappentext:

Er hasst sie, er jagt sie, er tötet sie ...

Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit. Nur Staatsanwältin Helena Faber ist davon überzeugt, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht „geheilt“ wurde …

Rezension:

"Die 7 Farben des Blutes" ist ein äußerst spannender Thriller, der eine interessante Thematik behandelt, die ich selten in Büchern vorfinde. Das Thema "Frauenhass" wird mit Hilfe von Religionen und Zeitaltern ausführlich durchleuchtet, was mich sehr beeindruckt hat, da es zu einem die wahrscheinlich sehr lange Recherche des Autors vor Augen führt, als auch die verschiedenen Bilder, die Menschen von den Geschlechtern haben. Teilweise sind diese so provokant und detailliert, dass es einem unter die Haut geht.

Die Geschichte hat einen interessanten Verlauf, der mich so gefesselt hat, dass ich das Buch oft kaum aus der Hand legen konnte. Die meisten Wendungen waren gelungen, wobei zum Ende hin die Auflösung des Täters in meinen Augen ziemlich vorhersehbar war, doch wie es dann weiterging, hat mich sehr überrascht und dies im positiven Sinne. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, da dieser auch eine gewisse Ungewissheit beinhaltet.

Die Charaktere haben mich sehr unterhalten können und durch ihre individuellen Eigenschaften konnte ich mit den meisten gebannt mitfiebern, trotzdem hätten weitere Aspekte aus deren Vergangenheit nicht geschadet. Somit hätte ich mehr über deren Entwicklungen erfahren können, was gegenwärtige Handlungen besser erklärt hätte.

Die Geschichte wird vom allwissenden Erzähler geschildert, jedoch liegt der Fokus von Kapitel zu Kapitel auf einer anderen Figur, was mir sehr zugesagt hat, da ich bessere Einblicke in Gedankengänge und Gefühle hatte.

Wie schon zuvor erwähnt, war die Auflösung des Täters für mich etwas zu vorhersehbar gewesen wären, was mich aber nicht sonderlich stört. Etwas mehr gestört haben mich ein paar Stellen, die etwas zu lang gezogen waren und wenig Entwicklungen in sich trugen. Außerdem war der Schreibstil oft etwas gefühlslos und nicht sehr lebendig. Damit meine ich das Fehlen von Metaphern und anderen stilistischen Mitteln, was aber die Qualität dr Geschichte nicht stark beeinträchtigt.

Fazit

Der Thriller "Die 7 Farben des Blutes" konnte mich sehr unterhalten, was vor allem an seinen ausführlichen Einblicken in die Thematik "Frauenhass" und "Geschlechterrollen" sowie den interessanten Charakteren liegt. Das Buch hat kleine Schwächen, was diesem aber keine Spannung entzieht. Ich kann es nur empfehlen!

Rating

4/5💜

Habt ihr dieses Buch schon gelesen? Kennt ihr andere gute Thriller, die euch beeindrucken konnten? Schreibt es doch gerne in die Kommentare!


Eure Soul of Letters

 

Donnerstag, 4. Januar 2018

Jahresrückblick 2017

Bücher, die ich 2017 gelesen habe

 

Heute erzähle ich mithilfe von Kurzreviews von meinen Büchern, die ich letztes Jahr gelesen habe. Wie euch wahrscheinlich auffallen wird, habe ich nur acht Bücher gelesen, was an meiner sehr langen Leseflaute liegt, über die ich ehrlich gesagt kein Wort mehr verlieren möchte. Es ist einfach nur eine Schande! :D

Wie auch immer, ich wünsche euch ganz viel Spaß bei diesem Blogpost!

Girl on the Train -  Paula Hawkins

 

Ein Buch, an das ich ehrlich gesagt ziemlich hohe Erwartungen hatte, was mich letzten Endes mit einer Enttäuschung stehen gelassen hat. In meinen Augen gibt es wenig Originelles. Was mir aber sehr gefallen hat, ist der wirklich gelungene Schreibstil. 

The Walking Dead Comic - Band 4: Was das Herz begehrt

 

Ach ja, The Walking Dead. Einst meine Lieblingsserie bis die Qualität und Spannung meiner Meinung nach  kontinuierlich nach unten ging. Dies beeinflusst aber nicht meine Liebe zu der Comicreihe, die einfach nur grandios ist. Der vierte Teil war wie gewohnt fesselnd und genial!

Dark Places - Gillian Flynn

 

Zu diesem Buch muss nich nicht viel sagen außer, dass es einfach nur atemberaubend gut war! Meine Lieblingsautorin hat es mal wieder geschafft, mich mit diesem Werk mitzureißen. Ich liebe ihren Schreibstil und ihre genialen Zusammenhänge, die einem erst am Ende auffallen. So ganz kommt es aber an meinem Lieblingsbuch von ihr "Cry Baby" nicht ran. Trotzdem ist es ein lesenswertes Buch, das ich wämstens empfehlen kann!

Ausführliche Rezension:  https://soulofletters.blogspot.de/2017/11/buchrezension-dark-places-gillian-flynn.html

Perfect Girl - Gilly MacMillan

 

Ein gelungener Thriller mit einem tollen Schreibstil, was aber trotzdem Schwächen beinhaltet. Viele Handlungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen, was an weniger ausführlichen Beschreibungen gelegen hat. Es gibt in meinen Augen bessere Werke aus diesem Genre, trotzdem würde ich es weiter empfehlen. 

Ausführliche Rezension: https://soulofletters.blogspot.de/2017/12/buchrezension-perfect-girl-gilly.html

Illuminae - Jay Kristoff und Amie Kaufman

 

Dieser Sciene-Fiction-Roman ist durch seine Originalität und einzigartige Erzählung zu meinem Jahreshighlight geworden, was ein wahrhaftiges MUST-READ ist! Die Charaktere sowie der Verlauf der Geschichte sind so berührend, dass ich teilweise Mind-Blow-Pausen brauchte. Ich bin hin und weg!

Wir waren hier - Nana Rademacher

 

Dieses Buch war für mich eine große Enttäuschung, was vor allem an dem knappen und einfachen Schreibstil als auch den Charakteren, die einfach viel zu wenig beschrieben wurden, liegt. Die Idee ist wirklich gut, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen. 

Bossman - Vi Keeland (*Werbung)

 

Einer meiner ersten NA-Romane, der mich vor allem durch seinen Humor und den flüssigen Schreibstil unterhalten konnte. Jedoch ist die Geschichte nichts weltbewegendes und enthält die klischeehafte und vorhersehbare Struktur seines Genres. Trotzdem kann ich dieses Buch für nette Stunden empfehlen.

Ausführliche Rezesion: https://soulofletters.blogspot.de/2017/12/buchrezension-bossman-vi-keeland.html

Die 7 Farben des Blutes - Uwe Wilhelm (*Werbung)

 

Ein Buch, das mich überraschenderweise sehr überzeugen konnte und mir interessante Einblicke in die Thematik des "Frauenhasses" ermöglicht hat. Ich fand die Charaktere sehr gelungen und konnte super mitfiebern, obwohl es auch Schwächen in diesem Thriller gibt. Es ist aber in meinen Augen empfehlenswert!

+++

Das war mein Lesejahr 2017, das wunderbare Bücher beinhaltet, die ich auch hoffentlich in diesem Jahr haben werde. Als Ziel habe ich mir für 2018 fünfzig Bücher gesetzt, was ich hoffentlich schaffen werde. 😊


Was sind eure Jahreshighlights oder auch Jahresflops? Wie viele Bücher habt ihr gelesen? Schreibt es doch gerne in die Kommentare!


Eure Soul of Letters

Samstag, 23. Dezember 2017

Buchrezension: Bossman - Vi Keeland

Bossman - Vi Keeland (*Werbung)


Dieses Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Dafür möchte ich mich nochmal herzlichst bedanken.

Allgemeine Informationen:

Titel: Bossman
Autor: Vi Keeland
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 384
Broschiert: 12,00 Euro

Klappentext:

 Reese, jung, hübsch, ehrgeizig, durchlebt gerade das schlimmste Date ihres Lebens, als sie ihn zum ersten Mal sieht: Chase Parker. Immer wieder wandert ihr Blick zu dem unglaublich attraktiven Mann am anderen Ende des Restaurants. Plötzlich steht er auf, setzt sich an Reeses Tisch, tut so, als wären sie alte Freunde und rettet so ihren Abend. Und als sie einige Wochen später ihren Traumjob anfängt, ist der CEO der Firma kein anderer als der Unbekannte aus dem Restaurant, den sie nicht vergessen konnte ...

Rezension:

Normalerweise bin ich kein Mensch, der zu NA-Büchern greift, aber dieses Buch hat mich vor allem durch den Klappentext und die positiven Meinungen anderer doch dazu bewegt es anzufragen. Und ich habe es nicht bereut. "Bossman" wird aus zwei Perspektiven erzählt, beide in der Ich-Form. Meistens wird aus der Sicht von Reese erzählt, die eher in der Gegenwart spielt und auch länger ist, als die von Chase.

Was mir beim ersten Lesen positiv aufgefallen ist, ist der flüssige Schreibstil, der ein angenehmes und schnelles Lesen ermöglicht. Die Autorin verweilt nicht zu sehr in Beschreibungen, bindet diese aber trotzdem mit ein. Die Charktere sind mir allesamt sympathisch gewesen, was bei mir persönlich nicht oft vorkommt.

Die Vorgeschichte der Hauptprotagonisten finde ich interessant und gelungen, da diese keine Klischees erfüllen und origineller sind. Im Verlaufe des Buches kommen Parallelen zwischen Reese und Chase zum Vorschein, die man anfangs nicht vermutet hatte. Es wurden auch wunderschöne Zitate miteingebaut, über die ich etwas länger nachdenken musste. Das Buch war zu Beginn in meinen Augen humorvoller, während es im weiteren Verlauf weniger lustig wurde, da nun auch die Vergangenheit eine größere Rolle spielte. Dies hat mich aber nicht sonderlich gestört.

Das Buch konnte mich durchaus unterhalten, hatte aber trotzdem ein paar Schwachstellen für mich. Oft fehlten mir nähere Beschreibungen von Figuren, also Aussehen, Gedankengänge und Gefühle. Denn so hätte ich mich in die Charaktere und Ereignisse mehr reinfühlen können. So etwas ist natürlich schade, da mir die Identifikationen fehlen und ich das Buch nicht voll genießen kann.

Die Sex-Szenen haben mich überhaupt nicht angesprochen und waren für mich teilweise etwas zu viel. Ich habe zwar schon genügend Bücher gelesen, die solche Aktionen enthielten, jedoch wurden diese nicht so detailliert beschrieben. Das ist ein eher persönliches Anliegen, was ich nicht allzu stark in die Wertung mit einbeziehen möchte.

Außerdem war das Buch vom Aufbau her ziemlich vorhersehbar. Ich will nicht zu sehr spoilern, aber es ist offensichtlich, dass die meisten NA-Romanen ein gewisses Schema/einen gewissen Ablauf besitzen, was sich auch hier erkennbar macht.

Fazit

Für entspannte und unterhaltsame Lesestunden kann ich "Bossman" wirklich empfehlen, da es die Grundkriterien eines gelungen Buches erfüllt und mir viele Stellen gefallen haben. Ausführlichere Beschreibungen fehlen meiner Meinung nach, aber dieser Punkt sollte nicht davon abhalten das Buch zu genießen. Anschließend muss ich aber sagen, dass ich selbst nach diesem Buch nicht viel mehr Lust auf das Genre bekommen habe. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

Rating

3 / 5💜

Eure Soul of Letters 

Habt ihr dieses Buch schon gelesen? Wie findet ihr es? Schreibt es doch gerne in die Kommentare!



Mittwoch, 13. Dezember 2017

Buchrezension: Perfect Girl - Gilly MacMillan

Perfect Girl - Gilly MacMillan



Klappentext:

Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter Maria der 18-Jährigen immer wieder eingetrichtert. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe eines ihrer wichtigsten Konzerte gibt, taucht ein Mann auf, der sie auf offener Bühne als Mörderin beschimpft. Wenige Stunden später ist ihre Mutter tot...

Rezension: 

 

Der Thriller "Perfect Girl", das von Gilly MacMillan geschrieben wurde und im Knaur Verlag erschienen ist, erstreckt sich über 464 Seiten. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt und enthält mehrfach Einblicke in die Vergangenheit von Zoe und den anderen Protagonisten. Der Schreibstil ist flüssig und hat trotz eines solchen schwierigen Themas eine gewisse Leichtigkeit. Hin und wieder kam er mir aber etwas zu abgehackt vor, was mich manchmal etwas gestört hat, weil die Atmosphäre für mich dadurch unterbrochen wurde. Die Autorin verweilt nicht zu lange in Beschreibungen, was mir positiv aufgefallen ist.

Ich fand die Visionen bzw. Einblicke aus der Vergangenheit sehr interessant und befand mich beim Lesen gerne in denen. Sie halfen mir deutlich die gegenwärtigen Situationen und Gefühle zu verstehen. Dabei kamen auch viele philosophische und psychologische Fragen zum Ausdruck, die mich teils wirklich beschäftigt haben.

Die Charaktere haben mich sehr interessiert und hatten ziemlich viel Potential, doch oft wurde ich ohne weitere Erklärungen, Gefühle etc. einfach stehen gelassen, was mich doch sehr enttäuscht hat. Meiner Meinung nach hätte man viel mehr in die Figuren und deren Beziehungen zu einander reinstecken können, um die Geschichte etwas lebendiger zu gestalten.

Vereinzelt konnte ich viele Einflüsse und Handlungen nicht nachvollziehen, da diese nicht erklärt wurden oder ich diese von der Funktion nicht verstehen konnte. Die Auflösung war für mich persönlich vorhersehbar und auch etwas enttäuschend, da ich noch mit einem mehr oder weniger großem Plottwist gerechnet habe.

Insgesamt würde ich sagen, dass es ein an sich gelungenes Buch ist, dass aber für mich persönlich einige Schwachstellen beinhaltet, was mich aber trotzdem nicht davon abgehalten hat den Thriller zu genießen.

Rating:

3,5/5💙


Habt ihr dieses Buch schon gelesen? Wie hat es euch gefallen? Gibt es Thriller, die ihr empfehlen könnt? Schreibt es doch gerne in die Kommentare!

Eure Soul of Letters

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Lesemonat November

Mein Lesemonat November





Nun ja. Dieser äußerst bescheidener Stapel ist das Resultat meines Lesemonats. ABER ich habe eine Erklärung (bzw. Ausrede) für diese Schande. Der November war von oben bis unten vollgepackt mit Klausuren, Präsentationen, Projekten und natürlich der Familie. Nur am Abend konnte ich die Zeit für die Bücher finden. Shame, shame...

Nach dieser Blamage kommen wir jetzt aber mal zu dem eigentlichen Themen und zwar den Büchern, die ihr auf dem Bild sehen könnt. Zu Ende gelesen habe ich den spannenden Thriller "Dark Places" von meiner absoluten Lieblingsautorin Gillian Flynn. Zu dem Buch habe ich auch schon eine ausführliche Rezension geschrieben, was ich euch hier nochmal verlinke:


Dann habe ich noch einen anderen Thriller gelesen, von dem ich erstmal nicht so begeistert war, dann aber im Laufe der Geschichte schon und dann am Ende wieder nicht. Ich rede hier von dem Buch "Perfect Girl" von Gilly MacMillan. Eine ausführlichere Rezension folgt in den nächsten Tagen.

Wie war euer Lesemonat so? Wart ihr genauso arm dran wie ich oder wart ihr total fleißig am Lesen? Schreibt es doch gerne in die Kommentare!

Eure Soul of Letters

Sonntag, 3. Dezember 2017

Meine Neuzugänge

Meine Neuzugänge im November


Meine beiden Neuzugänge sind ziemlich Sciene-Fiction-lastig, was aber nur nochmal meine Liebe und Obsession für dieses geniale Genre unter Beweis stellt. Ich liebe das Weltall, die Planeten und Raumschiffe sowie künstliche Intelligenz und Wesen aus fernen Orten. Wer fühlt mit mir?

Ein Buch, was all diese Dinge in sich trägt ist das gehypte Buch "Illuminae", das von Jay Kristoff und Amie Kaufmann geschrieben worden ist. Dies ist der erste Band und besteht aus Akten, die die Geschichte eines grandiosen Abenteuers erzählen. Ich bin knapp bei der Hälfte und einfach nur hin und weg von diesem Buch.

Klappentext

Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.

 +++

Das nächste Buch mit dem Namen "Starters" von Lissa Price habe ich vor einem Jahr in der Bücherei ausgeliehen und etwa bis Seite 100 darin gelesen. Danach ging es wieder aus unerklärlichen Gründen bzw. zeitlichen Gründen zurück in die Bibliothek. Da ich es aber so gut in Erinnerung hatte, wollte ich da nochmal reinlesen und es dann auch endlich mal beenden. Ich bin sehr gespannt und freue mich schon sehr auf das Buch, das halb Dystopie und halb Science-Fiction in sich trägt.

Klappentext

Nach einer unvorstellbaren Katastrophe gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant ... Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ... 

Was waren denn eure Neuzugänge im November? Wart ihr auch so sparsam wie ich oder seid ihr in der Buchhhandlung total ausgerastet? Schreibt es doch gerne in die Kommentare!

Eure Soul of Letters

Samstag, 25. November 2017

Mein SUB (Winter 2017)

Mein SUB

 

Auf dem Bild seht ihr einer meiner größten Büchersünden...Der Stapel ungelesener Bücher! Es gibt Bücher, die ich noch gar nicht angefangen habe als auch Exemplare, die ich pausiert habe und nun ja nie wieder gesehen habe. Was folgt ist eine ausführliche Liste der oben genannten Bücher!

Eragon Das Vermächtnis der Drachenreiter - Christopher Paolini
Wir waren hier - Nana Rademacher
Die Bücherdiebin - Markus Zusak
Robinson Crusoe - Daniel Defoe
Die Abenteuer des Odysseus - Bernard Evslin
Wonder - R. J. Palacio
Starters - Lissa Price
Er ist wieder da - Timur Vermes
Die Analphabetin, die rechnen konnte - Jonas Jonasson
Ich bin Malala - Malala Yousafzai mit Christina Lamb
Das andere Kind - Charlotte Link

So, das war es. Insgesamt sind es elf Bücher, die ich noch vor mir habe und die ich auch hoffentlich so schnell wie möglich lesen werde.

Was für Bücher stehen denn bei euch auf dem SUB? Wie viele sind es? Habt ihr schon eins der oben genannten Bücher schon gelesen? Oder steht es auch vorwurfsvoll im Regal? Schreibt es doch gerne in die Kommentare!

Eure Soul of Letters

Sonntag, 12. November 2017

Buchrezension: Dark Places - Gillian Flynn

Dark Places - Gillian Flynn


Inhalt: 

Sie war sieben, als die Schüsse fielen. Als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren
Bruder hinter Gitter brachte. Jetzt, 25 Jahre später, gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Was hat sie in jener verhängnisvollen Nacht wirklich gesehen? Ihre Erinnerungen bringen sie in Lebensgefahr – so wie damals.

Rezension:

Gillian Flynn hat es mit diesem Buch mal wieder in mein Herz geschafft. Das ist bereits das zweite Buch, was ich von ihr gelesen habe und abgöttisch liebe. Schon mit "Cry Baby" hat sie wieder etwas Geniales erschaffen. Ihr Schreibstil ist einzigartig, oftmals etwas kompliziert aber trotzdem ohne weitere Probleme verständlich. Die Geschichte wird mit 458 Seiten aus mehren Perspektiven zu verschieden Zeiten erzählt, nur aus Libby's Perspektive wird die Ich-Form benutzt. Die Story ist für Psycho-Thriller-Fans wie mich ein wahres Zuckerschlecken.  

Aber trotzdem möchte ich eine kleine Warnung aussprechen! Gillian Flynn zeigt keine Scheu detailliert über sensible Themen wie Mord, Satanismus, Sex etc. zu schreiben. Zwischendurch musste ich auch mal kurz die Augen schließen, um gewalttätige Bilder aus meinem Kopf zu scheuchen. Deshalb seid bitte gewarnt, dass es hier ziemlich unter die Haut gehen könnte.

Das Buch hat mich schon von den ersten Seiten an gepackt und auch nicht mehr losgelassen, da die Kapitel häufig mit einem Cliffhanger enden und Fragen offen bleiben. "Dark Places" trägt so viele indivduelle und teils liebenswerte Charaktere, wie zum Beispiel den Bruder Ben Day, in sich, deren Gefühle und Erlebnisse mir oftmals eine Gänsehaut eingejagt haben. Trotz allem war ich von der Auflösung minimal enttäuscht, da ich mir andere Mörder gewünscht habe, jedoch ist es nicht die Schuld des Buches, sondern die meiner eigenen Vorstellung.

Gestern habe ich mir die Verfilmung angeguckt und muss ganz ehrlich sagen, dass diese mich überhaupt nicht überzeugen konnte und dem Buch nicht wirklich eine Ehre erwiesen hat. Die Geschichte der Chraktere wurde gekürzt und die angespannte Atmospäre fehlte meiner Meinung nach komplett. Schauspielertechnisch war es wirklich gut aber die Schauspieler allein können ja auch nicht immer einen ganzen Film retten.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, wobei ich aber trotzdem auf meine Warnung von oben hinweisen möchte. Lest es, nehmt euch Pausen für "MIND-BLOW-MOMENTE" und lest dann weiter.

Rating:

5/5💙

Würdet ihr es lesen? Habt ihr das Buch schon gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr es? Was hat euch begeistert, verärgert, bekümmert...? 

Schreibt es doch gerne in die Kommentare!


Buchrezension: Dark Places - Gillian Flynn

Dark Places - Gillian Flynn Inhalt:  Sie war sieben, als die Schüsse fielen. Als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich verstec...